Soja: Die Pflanze
|
Sojabohne (Rauhaarige Soja), Hülsenfrüchtler, Art der Gatt. Glyzine; wird v. a. in
Ost-Asien, aber auch in allen gemäßigt-warmen Gebieten in vielen Kulturformen angebaut;
30-100 cm hoher, bräunl. behaarter Schmetterlingsblütler mit etwa 8 mm langen
Samen (Sojabohnen) in Hülsen. Die Samen enthalten bis 40 % Eiweiß und bis 20 % Fette
sowie bis 20 % Kohlenhydrate und 2 % Lezithin. Aus den Samen wird durch Extraktion
das Sojabohnenöl (Sojaöl) gewonnen (für Speiseöle und -fette sowie zur Herstellung von
Seifen, Glyzerin und Firnis). Die eiweißreichen Rückstände (Sojabohnenkuchen und Sojaextraktionsschrot) werden als Viehfutter verwendet. Das Sojaeiweiß enthält alle essenziellen Aminosäuren und ist zu 97 % verdaulich. Als Eiweißaustauschstoff ist es für die menschl. Ernährung bes. wichtig; es wird z. B. für die Herstellung von Tofu genutzt. |
![]() |
Quelle: (c) Meyers Lexikonverlag.